Ein außergewöhnliches Lebenswerk im Zeichen der Völkerverständigung und Seelsorge: Am 22. Februar 2026 feierte Professor Gerd Birk sein beeindruckendes 60-jähriges Dienst- und Ordensjubiläum. Seine Familie, die Gemeinde, der Pfarrverband Fürstenried-Maxhof, Honorarkonsul a.D. Benjamin Wittstock, der Vorstand und weitere Vertreter der Litauischen Gemeinschaft in München und seine Steyler Mitbrüder feierten mit Pater Birk einen Festgottesdienst mit anschließendem Beisammensein im Pfarrsaal.
In einer feierlichen Laudatio würdigte Honorarkonsul a.D. Benjamin Wittstock das unermüdliche Wirken des Theologen, der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus tiefe Spuren hinterlassen hat. Nach Stationen unter anderem in Rom und Litauen begleitet Prof. Birk seit über zwei Jahrzehnten die Münchner litauische Gemeinde als geschätzter Seelsorger. Durch die monatlichen zweisprachigen Messen und sein tiefes Verständnis der litauischen Sprache und Kultur hat er wertvolle Brücken zwischen Ländern, Generationen und Mentalitäten gebaut. Besonders in der Diaspora-Gemeinschaft bietet sein Engagement den Menschen ein Stück gelebte Heimat.
Neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit verbindet ihn eine über zehnjährige enge Zusammenarbeit mit dem Honorarkonsul in der Obolevicius Stiftung, die sich verlässlich für ein Kinderhaus in Litauen einsetzt. Ob bei gemeinsamen Delegationsreisen nach Vilnius oder im Alltag der Gemeinde: Prof. Birk strahlt eine tiefe Gelassenheit und ein Vertrauen aus, das anderen Halt gibt. Er hat den Glauben und die deutsch-litauische Freundschaft nicht nur gepredigt, sondern menschlich, nahbar und glaubwürdig vorgelebt.
Wir gratulieren von ganzem Herzen zu diesem seltenen Jubiläum, danken für die tiefe Verbundenheit und wünschen für die Zukunft weiterhin beste Gesundheit und Gottes reichen Segen!
Ilgiausių metų, Gerd‘ai!

Die Litauische Gemeinschaft in München, der Pater Birk als Freund und Seelsorger seit vielen Jahren verbunden ist, hat ihm eigens ein Lied geschrieben. Der Regenbogenchor, die Weber Band, ein litauischer Chor und Herbert Ruprecht an der Orgel bereicherten die Messe mit feierlicher und schwungvoller Musik. Und auch beim anschließenden Fest im Pfarrsaal der Gemeinde Wiederkunft des Herrn wurde viel gesungen – auf Deutsch, Bairisch und auch auf Litauisch.
